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Kommentare- richi - Rich Brother@ben du hast mein respekt mann […]
- richi - Rich Brotherwie heist das lied was zum trailer läuft? […]
- Inet Junkie Frank - VorfreudeDie Musik und die Bilder im Teaser versprechen einiges... Die Amis können einfach Serien machen, dass bewweisen sie immer wieder... […]
- guido - Berlinale: Por tu culpaJa, das ist in der Tat die Frage. Vielleicht erbarmt sich ein deutscher Verleih und bringt den Film mit ein oder zwei Kopien in die Kinos, wie ihren vorletzten Film, Un año sin amor, der aber vorher immerhin den Teddy-Award der Berlinale gewonnen hatte. Ihr letzter Film lief bei uns nicht im Kino (soweit ich weiß). Deswegen halte ich das auch in diesem Fall […]
- Rene - Berlinale: Por tu culpaDanke für den Tipp. Die Frage ist nur leider, wo ubd wie man den Film nun schauen kann. Außer durch a little help of peerProduction wird das wohl nichts. Find ich ja super, dieses Internet. […]
- richi - Rich Brother
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The Oscars reloaded
2008 war der absolute Tiefpunkt in der Academy-Show-Geschichte: Der Minusrekord von 32 Mio. Zuschauer im 80. Jubiläumsjahr durfte nicht unterboten werden. Einer der wichtigsten Werbepartner hatte sich infolgedessen bereits verabschiedet. Ein weiteres Desaster konnte sich der Sender nicht leisten. Die Idee der Neu-Produzenten: Stars verstecken! Einige der Geladenen wurden so geheim gehalten, dass sie nicht einmal über den roten Teppich durften, sondern über den Hintereingang kamen. Ernsthaft! Man ahnt es: Alles im Dienste einer Sache; um die Spannung zu steigern für eine angekündigte Surprise. Die Überraschung war dann eine potenzierte Anzahl an Laudatoren. Jedem nominierten Darsteller wurde diesmal prominent einzeln gelobhudelt. Nicht jedem gestandenen Filmstar (oder seinem Studio) mag das gefallen haben, sein Star Image hinter den TV-Ratings zurückzustellen. Wenn auch es eine Tendenz ist, die eigentlich nur konsequent nachvollzieht, was in der Traumfabrik Hollywoods schon längst Realität geworden ist: Weg vom Kino, hin zum Fernsehen.
In Zeiten der digitalen Reproduzierbarkeit von Kunstwerken spielt das Dispositiv Kino für die Academy anscheinend keine Rolle mehr. Wurden in vergangenen Zeiten noch zu allen Filmen in ganz L.A. Academy-Screening veranstaltet, kommen die meisten nominierten Filme nun als DVD-Screener ins Wohnzimmer und werden bestenfalls im Schnelldurchlauf geguckt. Die auf Lebenszeit berufenen Academy-Mitglieder bewerten kein Kino-Filme mehr, sondern Fernseh-Filme. Und weil sie selbst Filmemacher sind und — das ist das eigentlich relevante — tagsüber meist irgendwelche pyrotechnischen, unpolitischen Mainstream-Ballerstreifen produzieren, wollen sie wenigsten daheim bei einem leichten Drama kontemplieren können. Und das darf dann auch ein bisschen Relevanz haben, aber trotzdem bitte intim sein und, wenn’s geht, noch eine kleine Gutmenschen-Message mitbringen. Oder wie Richard Corliss schreibt:
So etwas nennt sich gemeinhin Fernsehsendung. Da gab es — apropos — tatsächlich Entwarnung: Das TV-Rating stieg um 13 Prozent.