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Kommentare- richi - Rich Brother@ben du hast mein respekt mann […]
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- guido - Berlinale: Por tu culpaJa, das ist in der Tat die Frage. Vielleicht erbarmt sich ein deutscher Verleih und bringt den Film mit ein oder zwei Kopien in die Kinos, wie ihren vorletzten Film, Un año sin amor, der aber vorher immerhin den Teddy-Award der Berlinale gewonnen hatte. Ihr letzter Film lief bei uns nicht im Kino (soweit ich weiß). Deswegen halte ich das auch in diesem Fall […]
- Rene - Berlinale: Por tu culpaDanke für den Tipp. Die Frage ist nur leider, wo ubd wie man den Film nun schauen kann. Außer durch a little help of peerProduction wird das wohl nichts. Find ich ja super, dieses Internet. […]
- richi - Rich Brother
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Offenbar ähneln Menschen Hunden
Die Frage, die sich spätestens jetzt jeder vernunftbegabte Mensch stellt, lautet: Wenn das Feuilleton der FAZ einen 50jährigen Siff-Punk interviewt, der dazu auch noch so einen Unsinn erzählt, dass selbst eine halbseitig gelähmte, neurotische Katze sich an die Stirn schlagen möchte, warum werden dann die Gedanken, die ich neulich kurz vor dem Einschlafen hatte, nicht als doppelseitiges Feature gebracht?
Laniers Argument: Die Propaganda der Verleger vertreten, selbst aber keiner sein. Deus ex machina. Beispiele gefällig?
Klingt eigentlich harmlos. Bis man sich daran erinnert, dass die Verleger Beschwerde gegen Google beim Kartellamt eingelegt haben.
Mittlerweile sind die ersten Springer-Angebote kostenpflichtig. Was ist eigentlich mit den paar Milliarden Menschen, die gar kein Geld haben, um für geistige Erfindungen zu bezahlen? Ist das für die langfristig eigentlich auch besser?
Wenn der Computerpionier (Spiegel) nur stramm die Linie der Content-Industrie verträte, es wäre zu verkraften, evtl. gar möglich, sein unerträgliches Geschwätz zu ignorieren. Aber nein, Technologie-Forscher Lanier (SZ) muss nebenbei auch noch den kapitalistischen Apologeten geben, der grundsätzlich alles, aber auch wirklich alles, in Waren– und Geldbeziehungen setzen muss. Und diese unangenehme merkantile Bräsigkeit darf einfach nicht unwidersprochen bleiben. Vor allem ein Absatz des FAZ-Interviews stößt dabei äußerst übel auf.
Wohlgemerkt: Es geht nicht um Musiker, die einfach gerne Musik machen, es geht generell ums Verkaufen (das sollte man im Hinterkopf behalten). Man fragt sich jedoch, wo bspw. der iTunes-Store seinen Platz in dieser Internetideologie findet. Und auch die Tatsache, dass nach wie vor Milliarden mit dem Verkauf von CDs umgesetzt werden, scheint nicht wirklich störend zu sein. Wie gesagt, es geht nicht um Tatsachen, das ist pure Dampfplauderei.
Hinterkopf, anyone? Eine Welt, in der es lediglich darum geht, dass Rechnungen aufgehen und Bands sich vermarkten müssen, die Musik scheint eher unwichtig, lässt sich sehr schön schwarz färben. Oder weiß. Je nach Gusto.
Die einzige Struktur, die hier fehlt ist Geld. Und genau das offenbart den Warencharakter, den Lanier hier nur zu gerne der Kreativität verpassen möchte. Nur mit Geld können Bands wie die Rolling Stones sich von kümmerlichen Frühwerken wie „Beggars Banquet“ zu Meisterwerken á la „Bridges to Babylon“ entwickeln. Oder so ähnlich. Das Problem an dieser Argumentation ist: grotesker Irrsinn ist ihre Basis und absurde Übertreibungen die Folge. Glaubt mir natürlich wieder keiner. Aber nur bis zum nächsten Zitat. (hehe)
Äh, was? Gut, der Satz an sich ist richtig, nur irgend etwas stört mich daran. Vielleicht liegt das daran, dass er keinerlei Bezug zur Realität hat? Ich weiß es nicht genau, aber es könnte sein. Irgendwie stelle ich mir gerade einen etwas dicklichen Bassisten vor, der eigentlich mit seiner Hardrockband so richtig kommerziell abgehen will, es aber nicht schafft, da er die ganze Zeit neue Videos produzieren und online stellen muss, bis er zutiefst verzweifelt seine Katze filmt, die, halbseitig gelähmt und neurotisch, ständig versucht, sich mit einer Pfote an die Stirn zu schlagen. Wie sollen unter diesen Bedingungen auch Rechnungen aufgehen?
Apropos Rechnung. Ich habe mal eine einfache aufgemacht. Wenn ein sogenannter Netzkritiker x Interviews gibt, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass er sich selbst widerspricht um ca. x²*8000%.
Ich glaube ja persönlich, dass das Internet ein Hund ist. Und damit in gewisser Hinsicht auch ein Mensch. Aber auch eine Katze. Auf jeden Fall irgendwas mit Rudelverhalten, mit ohne Nachdenken. Das scheint mir ganz wichtig. Und doof ist es auch.
Getretener Quark wird breit, nicht stark.