8519 Kreuze für Deine Freunde

Deine Fre­undin im Wahlkreis 5

Genau 8519 Stim­men braucht ein Kan­di­dat für einen der 90 Sitze im Köln Stad­trat. Und das auch nur, wenn tat­säch­lich alle 766.657 wahlberechtigten Bürg­er am kom­menden Son­ntag wählen gehen. Wenn, wie schon 1999 und 2004, nicht ein­mal die Hälfte der Köl­ner das Spiel mit­spie­len, hal­biert sich die nötige Stim­men­zahl sog­ar noch. Ohne Fünf-Prozent-Hürde bietet sich also eine echte Chance für unab­hängige Wäh­ler­grup­pen, abseits der fünf etablierten großen Parteien.

Und, wer hätte das gedacht, es bietet sich dies­mal wahrhaftig eine ern­sthaft wählbare Alter­na­tive: Deine Fre­unde treten an,

  1. Den Köl­ner Bürg­erin­nen und Bürg­ern mehr Mitbes­tim­mung bei der Gestal­tung ihrer Stadt zu geben.
  2. Die Trans­parenz der poli­tis­chen Entschei­dun­gen auf kom­mu­naler Ebene zu erhöhen.

Was sich vielle­icht etwas lap­i­dar anhört, über­set­zt sich in so schöne Vorhaben wie aut­ofreie Straßen, kosten­freier ÖPNV, stärkere Ein­bindung von Migranten, Erschließung des Rhein­ufers, Abschaf­fung des Skate-Ver­bots auf der Dom-Plat­te und ein Ende der Köl­ner Anti­SprayAk­tion (KASA). Auch die Idee Köln als “Mod­ell­stadt für die Ein­führung des Grun­deinkom­mens” vorzuschla­gen, ist nicht ganz so verkehrt.

Wer sich also noch nicht von Detlev Buck hat ent­muti­gen lassen, wählen zu gehen (nicht hier klick­en, furcht­bare Demokratie-Kam­pagne, die ganz schlimm nach dem hier stinkt), kann sich ja mal seinen Wahlkreiskan­di­dat­en anschauen oder das Wahl­pro­gramm durch­le­sen oder sich den Fly­er run­ter­laden — und am Son­ntag ein Kreuzchen bei den Fre­un­den machen.1

  1. Ja, das ist eine Prin­cip­i­en-Wahlempfehlung. []

5 Meinungen zu “8519 Kreuze für Deine Freunde

  1. avatar

    Deine Fre­unde gibt’s natür­lich auch bei Twit­ter

  2. avatar

    Für einen Sitz hat es aber trotz­dem gere­icht! Glück­wun­sch!
    Thor Zim­mer­mann und Ute Syman­s­ki wer­den die näch­sten fünf Jahre um den Stuhl rotieren.

  3. avatar

    Wie geht denn das mit dem Rotieren, frage ich mich. Wenn die einen Sitz bekom­men haben, dann muss der doch wohl mit dem ersten Lis­ten­platz besezt wer­den, oder? Die kön­nen sich das doch nicht im Nach­hinein aus­suchen, wer den bekommt. Wie soll das also gehen? Hat hier irgendw­er Poli­tik­wis­senschaft studiert und kann mir das erk­lären?

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