Alternativlos, nicht Leitkultur, der Renner fürs Unwort des Jahres 2010

Alter­na­tiv­los wird von der Süd­deutschen Zeitung als ein­er der Ren­ner für das Unwort des Jahres 2010 gehan­delt. Der Vorschlag, der hier unlängst gemacht wurde, näm­lich “Deutsche Leitkul­tur”, wird als möglich­es Unwort des Jahres 2010 gar nicht erwäh­nt. Als Alter­na­tiv­en wer­den “unumkehrbar” — ähn­lich wie “alter­na­tiv­los” das “‘Bas­ta’ der Merkel-Regierung” — oder “Brück­en­tech­nolo­gie”, als Beze­ich­nung für Atom­en­ergie, gehan­delt. Alles in allem also ein würdi­ges Ren­nen mit eini­gen guten Vorschlä­gen.

Schön übri­gens auch ein aus­sicht­sre­ich­er Beitrag bei unseren öster­re­ichis­chen Nach­barn: “Ver­part­nerung”, der “rechtlich kor­rek­te Begriff für das Einge­hen ein­er Einge­tra­ge­nen Part­ner­schaft bei schwulen und les­bis­chen Paaren”. Wobei deren rechtliche und soziale Schlechter­stel­lung allerd­ings ver­schleiert wird — das Wort selb­st klingt ja schon fast wie eine Belei­di­gung. Mehr dazu find­et sich hier.

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