Berlinale: dänischer Beitrag

trine_med_toerklaede1Abzu­rat­en ist von dem dänis­chen Wet­tbe­werb­s­beitrag  Lille Sol­dat. Obwohl die tolle Trine Dyrholm die Haup­trol­le hat, die der ein oder anderen vielle­icht noch aus dem ersten Dogma95-Film Fes­ten (Thomas Vin­ter­berg, DK/S 1998) oder auch aus dem schö­nen Berlin­er­Schule-Film Bun­ga­low (Ulrich Köh­ler, D 2002) in Erin­nerung ist; bei Lille Sol­dat kon­nte selb­st sie nichts ret­ten.

Schon wenn man die Plotbeschrei­bung im Pro­grammheft liest, wun­dert man sich, wie so was in den Hauptwet­tbe­werb eines (ange­blichen) A-Fes­ti­vals ger­at­en kon­nte:

Nach einem Aus­land­sein­satz kehrt die junge Sol­datin Lotte (Trine Dyrholm) ver­stört und desil­lu­sion­iert nach Hause zurück. Ihr Vater bietet der jun­gen Frau einen Job an: Lotte soll als Fahrerin für seine nige­ri­an­is­che Fre­undin Lily (Lor­na Brown) arbeit­en, die als ‘Beglei­t­erin’ ihren Kör­p­er verkauft. Bei­de Frauen, von seel­is­chen Leid geze­ich­net, gehen nur zögernd aufeinan­der zu.

Im Film selb­st ist es dann eher noch schlim­mer… War Dieter Kosslick beim Auswahlscreen­ing schon wieder betrunk­en?

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