Kategorien-Archiv: Medien
Tri-Tra-Trullala
Ist ja irgendwie putzig diese Feier zum Mauerfall. Und alle sind ideologisch so schön auf Linie. Aber dass der überambitionierte ARD-Moderator (Deppendorf oder irgendein anderer Kasper) vom „Schrecken der SED-Herrschaft“ faselt, geht dann vielleicht ein bisserl zu weit, oder? Dass es ‚drüben‘ nicht immer witzig war, richtig miefig, mies und paranoid zuging etc. wissen wir [...]
Die EU will einen digitalen Binnenmarkt
Das ist ja principiell eine gute Idee, aber warum müssen in solchen Eckpunktepapieren immer so unnötige und absurde Behauptungen drinstehen.
Copyright is the basis for creativity.
Kann sich denn keiner in der EU-Bürokratie vorstellen, dass Kreativität bedingungslos ist? Dass Menschen musizieren oder Bücher schreiben, ohne im Hinterkopf die verschiedenen Distributionskanäle auf ihr Cash-Flow-Potential hin zu sortieren? Der [...]
Die Supersalbe Regividerm
Am Montag lief in der ARD die Dokumentation „Heilung unerwünscht“, in der es um die Hautcreme Regividerm (Inhalt: Vitamin B12 und Avocadoöl) ging, die angeblich Millionen Menschen mit schweren Hauterkrankungen helfen kann. Die Salbe wird aber nicht produziert, weil die großen Pharmakonzerne sich weigern, die Erfindung auf den Markt zu bringen. Ich habe den Beitrag [...]
Ein ♥ für Blogs
Kai ruft, wir folgen:
new filmkritik
Lesenswertes Film-Blog, auf dem sich früher öfter mal die FilmemacherInnen der „Berliner Schule“ zu Wort meldeten (z.B. Thomas Arslan und Ulrich Köhler). War früher bei antville gehostet; auch unter der neuen eigenen Domain finden sich neben kurzen auch immer mal wieder interessante lange Texte zu mehr oder weniger abwegigen Filmthemen.
Dirty Laundry
Ein [...]
Lektüre einer drei Wochen alten Zeitung, Teil 2
Weiter gehts mit der Lektüre der SZ vom 29./30. August. Ich überspringe großzügig ein paar Seiten und finde mich im Wochenendteil wieder. Auf der ersten Seite steht hier ein wirklicher sehr schöner Text zum deutschen Einmarsch in Polen 1939. Oliver Storz erinnert sich an Hitlers Radioansprache an das deutsche Volk — und an die zynischen [...]
Lektüre einer drei Wochen alten Zeitung
Wenn man nach längerem Unterwegssein nachhause kommt, hat sich dort die abonnierte Zeitung gestapelt, die Süddeutsche in meinem Fall. Man kann also nachvollziehen, was in den vergangenen Wochen passiert ist, oder eher: wie darüber berichtet wurde, was passiert ist. Und was man verpasst hat.
Entschleunigung. Ein Neologismus, der ganz so neo nicht mehr ist, aber erst …
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