Demo-Aufruf UNITED NEIGHBOURS

 

(via)

Die Proteste um den Oranien­platz, um die beset­zte Schule in der Ohlauer Straße und in der Gür­tel­straße haben den Kampf gegen Ras­sis­mus und Kap­i­tal­is­mus in der Stadt auf eine neue Ebene gehoben. Wir, Geflüchtete und stadt­poli­tis­che Aktive, kämpfen gemein­sam gegen Ver­hält­nisse, in denen unser Bedürf­nis nach Wohn­raum, Bewe­gungs­frei­heit, nach Sol­i­dar­ität und einem selb­st­bes­timmten Leben von Poli­tik und Polizei unter­drückt wird.

Der Wider­stand gegen das aus­gren­zende Lager- und Asyl­sys­tem soll offen­bar gebrochen wer­den: Im Falle der Gür­tel­straße sind Poli­tik und Polizei bis zum Äußer­sten gegan­gen und haben den Geflüchteten jegliche Anerken­nung als Men­schen ent­zo­gen. Ähn­lich­es müssen Roma-Fam­i­lien erleben, die auch von öffentlichen Orten wie dem Gör­l­itzer Park ver­trieben und drangsaliert wer­den. Auch in anderen stadt­poli­tis­chen Kämpfen wie dem gegen Miet­steigerung, Ver­drän­gung und Zwangsräu­mungen gibt es Ver­suche, die betrof­fe­nen Men­schen einzuschüchtern und eine ständi­ge Krim­i­nal­isierung der Proteste – damit die neolib­erale Stad­ten­twick­lung wider­stand­s­los ablaufen kann.

WIR LASSEN UNS NICHT BRECHEN, NICHT SPALTEN UND NICHT TRENNEN.

WIR WOLLEN EIN LEBEN OHNE ANGST VOR ZWANGSRÄUMUNGEN, OHNE LAGER, ABSCHIEBUNGEN UND VERDRÄNGUNG!

WIR KÄMPFENDENN ES LOHNT SICH, WIE DER WIDERSTAND GEGEN DIE RÄUMUNG DER SCHULE UND ABGEWENDETE ZWANGSRÄUMUNGEN ZEIGEN.

GEGEN EINE STADT DER REPRESSION, DER KAPITALISTISCHEN KONKURRENZ UND DES RASSISMUSFÜR EINE STADT DER MENSCHLICHKEIT UND SOLIDARITÄT.

Kommt zur Demo am 27.9.,15 Uhr, Spree­wald­platz

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