Fotografischer Adventskalender 17 (Hoepffner, 1940)

Mar­ta Hoepffn­ers kün­st­lerisches Werk lässt sich über ein halbes Jahrhun­dert ver­fol­gen. Sie begann 1930 mit ersten Licht­bild­ex­per­i­menten, ging dann über die Licht­grafik zum Lich­to­b­jekt über. Bee­in­flusst von den Dadais­ten, ins­beson­dere von Hugo Ball, exper­i­men­tierte sie während der Kriegs­jahre im Ver­bor­ge­nen mit sur­re­al­is­tis­chen Fotomon­ta­gen, Kom­po­si­tio­nen und Stil­lleben. Von der aufk­om­menden Neuen Musik inspiri­ert, ent­standen außer­dem abstrak­te Schwarzweiß­fo­togramme. Ihr Lehrer Willi Baumeis­ter hat­te ihr das Konzept des tech­nisch ver­mit­tel­ten Sehens nahege­bracht, woraus sie eine eigene Konzep­tion dis­tanziert­er fotografis­ch­er Imag­i­na­tion entwick­elte, mit stark­er Ori­en­tierung an malerischen Vor­bildern. So ent­standen streng gefügte und malerisch verdichtete Kom­po­si­tio­nen, die sie durch fototech­nis­che Ver­fahren abstrahierte und in feinen Grauab­stu­fun­gen gestal­tete.

Seit 2002 wird jährlich der nach ihr benan­nte “Mar­ta Hoepffn­er Preis für Fotografie” ver­liehen.

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