freitag

Kann man ja mal machen. Wochen­tag nen­nen ist nie verkehrt. Ein neuer Fre­itag, der mich begrüßt.
Die Print­aus­gabe hab ich nur kurz angeschaut im Büd­chen, online scheint es eher nicht so prall zu sein. Für meinen Geschmack: Viel zu viel flash (man kann auch mit JS eine gute Benutze­r­ober­fläche bieten, siehe Gugl), Kom­men­tarsys­tem noch nicht aus­gereift, aber man soll ja den Tag nicht vor dem Abend loben, und so wollen wir hof­fen, dass freitag.de doch noch eine Plat­tform für emanzi­pa­tive Diskurse sein kann (so, wie es wahrschein­lich gedacht und verkauft wurde).
Es würde dem Fre­itag gut ste­hen, mit dem Medi­en­part­ner von der Insel, auch ein wenig britis­ches Under­state­ment zu kul­tivieren. Noch ist davon lei­der wenig zu spüren. Den­noch:
Das Poten­tial ist vorhan­den. Wenn man die richti­gen Leute zusam­men­bringt, die Ober­fläche hier und da etwas abspeckt und poliert, scheint es ein ganz inter­es­san­ter Neube­ginn, zumal die alte Home­page doch etwas sehr nüchtern wahr.

So wird erneut die Entropie, und wir mit ihr, urteilen kön­nen, ob Jakob Aug­stein und seine Mit­stre­it­er das selb­st geset­zte Ziel erre­ichen. Ich wün­sche ihnen zum neuen Start: Viel Erfolg!

P.S.: Wie man die falsche Leute zusam­men bringt, zeigt neben ste­hende Illus­tra­tion:

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