Gegenentwurf Auch wir sind Urheber/innen!

Eine Gruppe von Autor/innen und Künstler/innen macht sich derzeit gemein­sam mit den Rechtev­er­w­ert­ern und mit Unter­stützung von Teilen der Presse unter der Über­schrift „Wir sind die Urhe­ber“ zum Sprachrohr aller Urheber/innen. Ziel ihrer Kam­pagne ist es, die Möglichkeit­en und Frei­heit­en des Inter­nets durch tech­nis­che Maß­nah­men und Geset­ze zu beschnei­den, um das Qua­si-Monopol einiger weniger auf die Veröf­fentlichung von und den Zugang zu imma­teriellen Gütern aufrechtzuer­hal­ten bzw. wieder­herzustellen.

Auch wir sind Urheber/innen von Tex­ten, Musik, Bildern, Soft­ware und anderen Kul­turgütern, doch diese Gruppe repräsen­tiert uns nicht und wir dis­tanzieren uns von ihrem Anliegen.

Während die tra­di­tionellen Medi­en – vom Buch bis zur Tageszeitung, vom The­ater bis zum Kinofilm, von der Schallplat­te bis zur DVD – immer der Kon­trolle klein­er Grup­pen unter­la­gen, ist mit dem Inter­net zum ersten Mal in der Geschichte der Men­schheit ein all­ge­mein zugänglich­es Medi­um für das (indi­vidu­elle oder gemein­schaftliche) Schaf­fen, Teilen und Verteilen von Kul­turgütern ent­standen. Damit ver­wis­chen zunehmend auch die Gren­zen zwis­chen Produzent/innen und Konsument/innen dieser Güter.

(zum weit­er­lesen und unterze­ich­nen)

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