Hasenfüßige Osterlektüre


Es ist Ostern. Eine Zeit, die ich traditionellerweise in einem Haushalt mit gutem Essen und einem FAZ-Abonnement verbringe. Es ist ein wenig wie Weihnachten mit Sonne, nur mit Lamm statt Gans. So komme ich einerseits in den Genuss familiärer Hausmannskost, aber andererseits auch in die Verlegenheit, den konservativen Blödsinn der „Zeitung für Deutschland“ zu lesen. „Schutzlos ausgeliefert“ war wieder einmal ein hervorragendes Beispiel für die digitale Unmündigkeit eines Verlags. Der Autor Jan Hegemann, seines Zeichens Prof für Urheber- und Medienrecht an der FU Berlin, plädiert in seiner unter „Staat und Recht“ veröffentlichten Schrift für ein neues Leistungsschutzrecht für Presseverlage.

Nach seiner Meinung ist es für die großen Rechtsabteilungen der Zeitungs-Verlage zur Zeit einfach viel zu schwierig, Privatpersonen oder Internetdienste zu verklagen:

Der Verleger muss im Prozess gegen einen [Urheberrechts-]Verletzer das Bestehen ausschließlicher Nutzungsrechte an dem übernommenen Beitrag beweisen. Das ist aufwendig und scheitert spätestens dann, wenn der Journalist dem Verleger, was jedenfalls im Bereich der Tageszeitungen den gesetzlichen Normalfall darstellt, lediglich einfache Nutzungsrechte eingeräumt hat. Weiterlesen

oval live

——– Original-Nachricht ——– Datum: Wed, 1 Apr 2009 12:39:14 +0200 Von: adamski / gallery for contemporary art <mail@galleryadamski.com> Betreff: Re: oval das gerücht stimmt. am freitag spielt oval ca. ab 21 uhr ein konzert in den galerieräumen. ab 18 uhr wird die ausstellung ovalprocess eröffnet in der erstmals alle drei „scotodesks“ zu sehen sein werden… mit besten grüßen, stephan adamski Am 01.04.2009 um 12:24 schrieb Guido Kirsten: > ein gerücht besagt, oval spiele am freitag in ihrer berliner galerie ein konzert. was hat es damit auf sich? > —

Also noch mal zum mitschreiben:

OVAL spielt in Berlin in der Galerie Adamski,  Straußberger Platz 3 (Friedrichshain), am Freitag, den 3.4.2009 ab 21 Uhr!

… of the week

Pop nicht wirklich, weiblich auch nur zur Hälfte (immerhin: eine paritätische Besetzung ist für Postrockbands eine gute Quote!) Egal, egal. Dafür ist das Foto hübsch und die Menschen auf dem Foto sehen nett aus. Contriva: Shadow (If you had stayed…, 2003) Enjoy.

female popsong of the week

Françoise Hardy – Comment te dire adieu (1968)

Sous aucun pretexte je ne veux
Avoir de reflexes malheureux
Il faut que tu m’expliques un peu mieux
Comment te dire adieu

Mon coeur de silex vite prend feu
Ton coeur de pyrex resiste au feu
Je suis bien perplexe, je ne veux
Me resoudre aux adieus

Je sais bien qu’un ex
Amour n’as pas de chance ou si peu
Mais pour moi une explication voudrait mieux

Sous aucun pretexte je ne veux
Devant toi surexposer mes yeux
Derriere un kleenex je saurais mieux
Comment te dire adieu

Tu a mis a l’index
Nos nuits blanches nos matins gris-bleu
Mais pour moi une explication voudrait mieux…

(Text: S. Gainsbourg)