Fotografischer Adventskalender 18 (Feininger, 1941)

Low­er Man­hat­tan, New York, 1941. Andreas Feininger, der Sohn des Malers Lyonel Feininger begann bere­its in den zwanziger Jahren zu fotografieren. Vorher hat­te er am Bauhaus in Weimar – sein Vater war hier Lehrer – eine Aus­bil­dung zum Kun­st­tis­chler absolviert. Dann studierte er Architek­tur an den Bauschulen in Weimar und Zerb­st. Feininger wurde Architekt, arbeit­ete in …

Fotografischer Adventskalender 17 (Hoepffner, 1940)

Mar­ta Hoepffn­ers kün­st­lerisches Werk lässt sich über ein halbes Jahrhun­dert ver­fol­gen. Sie begann 1930 mit ersten Licht­bild­ex­per­i­menten, ging dann über die Licht­grafik zum Lich­to­b­jekt über. Bee­in­flusst von den Dadais­ten, ins­beson­dere von Hugo Ball, exper­i­men­tierte sie während der Kriegs­jahre im Ver­bor­ge­nen mit sur­re­al­is­tis­chen Fotomon­ta­gen, Kom­po­si­tio­nen und Stil­lleben. Von der aufk­om­menden Neuen Musik inspiri­ert, ent­standen außer­dem abstrak­te …

Fotografischer Adventskalender 16 (Renger-Patzsch, 1936)

“Das Geheim­nis ein­er guten Pho­togra­phie … beruht in ihrem Real­is­mus.” Neben dem bere­its vorgestern vorgestell­ten August Sander, ist auch Albert Renger-Patzsch ein­er, wenn nicht sog­ar der Haup­tak­teur der “Neuen Sach­lichkeit”, ein­er vor allem in Deutsch­land geprägten doku­men­tarisch-real­is­tis­chen Strö­mung in Fotografie und Film. Renger-Patzsch wen­det sich gegen das Kon­stru­ieren und Mon­tieren, wie es beim Bauhaus geschieht, eben­so …

Fotografischer Adventskalender 15 (Salomon, 1931)

“Ah! Le voilà! Le roi des indis­crets!” Im Jahr 1928 begann die „Berlin­er Illus­trirte Zeitung“, ungewöhn­lich lebendi­ge Schnapp­schüsse von den Mächti­gen der Welt zu veröf­fentlichen. Die Poli­tik­er, die bis dahin immer mit ern­sten und reservierten Mienen am Kon­feren­ztisch dargestellt wur­den, erschienen plöt­zlich als men­schliche Wesen, die Witze macht­en, gäh­n­ten, dösten und beim Essen plaud­erten. Der Fotograf, …