limbus
er trat hinaus in die schäumende kühle des morgens
hinter ihm sein haus verharrte noch in den tiefen
atemzügen, das gras was knusprig vom frost
sein haus stand funkelnd und erstarrt am rand
des tages, geläutert wie eine weintraube, die sorge
der freitag, das echo — waren verhallt. er sah sie
am fenster bei einer ihrer betäubenden bewegungen
niemand, nicht einmal der april, macht zartere schritte
doch er drehte sich weg, das haus sank in den schnee.
er hörte sie tanzen
(Gerhard Falkner, 1989, wemut, Luchterhand)
Eine Reaktion auf Lyrischer Adventskalender 17 — Falkner
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