Hasenfüßige Osterlektüre

Es ist Ostern. Eine Zeit, die ich tra­di­tioneller­weise in einem Haushalt mit gutem Essen und einem FAZ-Abon­nement ver­bringe. Es ist ein wenig wie Wei­h­nacht­en mit Sonne, nur mit Lamm statt Gans. So komme ich ein­er­seits in den Genuss famil­iär­er Haus­man­nskost, aber ander­er­seits auch in die Ver­legen­heit, den kon­ser­v­a­tiv­en Blödsinn der “Zeitung für Deutsch­land” zu lesen. …

short rant

Das von mir sehr geschätzte Feuil­leton der FAZ erbricht ab und an ein wenig struk­turkon­ser­v­a­tive Galle, in Form nut­zlos­er Inter­views mit soge­nan­nten “Net­zkri­tik­ern” wie Andrew Keen. Wobei der Inter­view­er gar nicht mal schlecht ist, son­dern lediglich an der strutz­doofen Arro­ganz seines Gegenübers scheit­ert, und dazu noch macht­los mit anse­hen muss, wie die FAZ, unschuldig …