Ad ACTA Freie Künstler

Mein Eindruck meiner ausschnittsweisen Lektüre von Kommentaren zur Ablehnung von ACTA: Mehrheitlich herrscht folgende Meinung: Es sei gut, dass das Abkommen in dieser Form nicht unterzeichnet wurde. Aber das geistige Eigentum müsse doch geschützt werden. Schließlich müssten die „Kreativen“ von den Erzeugnissen ihrer Arbeit leben können, wie andere Menschen von der ihren.

Diese Annahmen scheinen mir vollkommen unhaltbar zu sein. Nirgendwo steht geschrieben, dass Menschen, die Musik machen, Bücher schreiben, Filme drehen, Bilder malen, davon leben können müssen. Die Wahrheit ist: Die meisten tun das gerade nicht. Und wenn die verschwindend geringe Minderheit, die es bisher konnte, nun auch anderer Lohnarbeit nachgehen müsste – so what? Das scheinbar stärkste Argument der Filesharing-Gegnerinnen, Copyright-Fetischisten und Contentindustrie-Lakaien ist keine müde Mark wert.

Meine 30 besten 2011 im Kinosaal gesehenen Filme

Ältere

Ni luo he nu er (The Daughter from Nile, Hou Hsiao-hsien, TW 1987)
Aranyer Din Ratri (Days and Nights in the Forest, Satyajit Ray, IND 1970)
Mahanagar (The Big City, Satyajit Ray, IND 1963)
Le million (René Clair, F 1931)
Young Mr. Lincoln (John Ford, USA 1939) Weiterlesen