24. Dezember 2010 |

Noch herrschen in Deutschland temperaturmäßig keine kanadischen Verhältnisse. Schade eigentlich. Mit dem Auto auf den See fahren, ein Löchlein ins Eis bohren und die Angel baumeln lassen, hätte doch was! Andererseits, vielleicht hätte Marco Bohr so auch niemals seinen Weg aus Deutschland heraus gefunden und neben der Icefishers Serie wären all die anderen großartigen Fotografien nie entstanden. Wäre …
23. Dezember 2010 |

Mit dem vorletzten Türchen überspringen wir großzügig drei Jahrzehnte und landen bei einem meiner Favoriten unter den zeitgenössischen Fotografen. Thomas Struth, wie Andreas Gursky ein Schüler der Bechers an der Düsseldorfer Kunstakademie, ist unter anderem für seine Bilder bekannt, die wie dieses hier verschiedene Bildraumebenen — den der Malerei, den der Betrachter der Malerei, jenen …
21. Dezember 2010 |

Der Schweizer Fotograf René Burri, Jahrgang 1933, ist vor allem durch sein Che Guevara Portrait von 1963 bekannt geworden, das Che Zigarre rauchend im Ministerium der Industrie in Havanna zeigt. Doch schon mit seiner Reportage über eine Spezialschule für taubstumme Kinder (School for deaf mute children), aus der das Bild oben stammt, erlangte er internationale …
20. Dezember 2010 |

Dieses wunderschöne Bild stammt von Irving Penn, einem Modefotografien, dessen bekanntestes Foto dieses Picasso-Porträt sein dürfte. Es (also das, was ihr hier oben seht, nicht der Picasso) trägt den Titel «Summer Sleep» und das passt ja vielleicht in unsere schneevermatschten, kurzen, dunklen Tagen als Erinnerung daran, dass wieder bessere Zeiten kommen werden. Für manche unter …
19. Dezember 2010 |
18. Dezember 2010 |

Lower Manhattan, New York, 1941.
Andreas Feininger, der Sohn des Malers Lyonel Feininger begann bereits in den zwanziger Jahren zu fotografieren. Vorher hatte er am Bauhaus in Weimar – sein Vater war hier Lehrer – eine Ausbildung zum Kunsttischler absolviert. Dann studierte er Architektur an den Bauschulen in Weimar und Zerbst. Feininger wurde Architekt, arbeitete in …
17. Dezember 2010 |

Marta Hoepffners künstlerisches Werk lässt sich über ein halbes Jahrhundert verfolgen. Sie begann 1930 mit ersten Lichtbildexperimenten, ging dann über die Lichtgrafik zum Lichtobjekt über. Beeinflusst von den Dadaisten, insbesondere von Hugo Ball, experimentierte sie während der Kriegsjahre im Verborgenen mit surrealistischen Fotomontagen, Kompositionen und Stillleben. Von der aufkommenden Neuen Musik inspiriert, entstanden außerdem abstrakte …
16. Dezember 2010 |

„Das Geheimnis einer guten Photographie … beruht in ihrem Realismus.“
Neben dem bereits vorgestern vorgestellten August Sander, ist auch Albert Renger-Patzsch einer, wenn nicht sogar der Hauptakteur der „Neuen Sachlichkeit“, einer vor allem in Deutschland geprägten dokumentarisch-realistischen Strömung in Fotografie und Film. Renger-Patzsch wendet sich gegen das Konstruieren und Montieren, wie es beim Bauhaus geschieht, ebenso …
15. Dezember 2010 |

„Ah! Le voilà! Le roi des indiscrets!“
Im Jahr 1928 begann die „Berliner Illustrirte Zeitung“, ungewöhnlich lebendige Schnappschüsse von den Mächtigen der Welt zu veröffentlichen. Die Politiker, die bis dahin immer mit ernsten und reservierten Mienen am Konferenztisch dargestellt wurden, erschienen plötzlich als menschliche Wesen, die Witze machten, gähnten, dösten und beim Essen plauderten. Der Fotograf, …
14. Dezember 2010 |

Das Schwarz-Weiß-Foto „Blinde Kinder beim Unterricht” um 1930 von August Sander (geb. 1876 in Herdorf an der Heller, gest. 1964 in Köln) stammt aus dem Werk „Menschen des 20. Jahrhunderts”, welches ein weites Spektrum von Künstlerportraits und den damaligen Gesellschafts– und Berufsgruppen mit scharfer Beobachtungsgabe und psychologischem Einfühlungsvermögen auf rund 600 Aufnahmen festhält. Als …