Ad ACTA Freie Künstler

Mein Eindruck meiner ausschnittsweisen Lektüre von Kommentaren zur Ablehnung von ACTA: Mehrheitlich herrscht folgende Meinung: Es sei gut, dass das Abkommen in dieser Form nicht unterzeichnet wurde. Aber das geistige Eigentum müsse doch geschützt werden. Schließlich müssten die „Kreativen“ von den Erzeugnissen ihrer Arbeit leben können, wie andere Menschen von der ihren. Diese Annahmen scheinen mir …

Von Margarita Tsoumo Nach- und Vortrag

Ein Tag danach: keiner spricht von Niederlage Zu meiner Überraschung hat die Abstimmung der neuen Hilfskredite und der damit einhergehende Polizeiterror keinen davon abgehalten schon am nächsten Tag wieder auf den Syntagma-Platz zu gehen und der größten Generalversammlung seit Wochen beizuwohnen. Die Menschen auf dem Platz waren nicht demoralisiert, sondern wütender und noch entschiedener. Eine Lehrerin …

PLinks KW 10/11 Guttenberg: Nachlese

Einen der interessanteren Texte zu unserem verlogenen und verklebten Exminister und dem Bohei, den er entfacht hat, ist beim Kollegen von Nichtidentisches zu lesen, der überhaupt seit geraumer Zeit lange, kluge Texte produziert und sich so einen Platz in unserem Blogroll verdient hat. Übrigens sind da nicht nur die Texte, sondern auch die Kommentare recht …

Guttenberg und das geistige Eigentum

Ein Dieb und ein Betrüger ist unser Verteidigungsminister. Aber ist er ein „Vorkämpfer für freie Kultur“, wie keimform suggestiv fragt? Ist er natürlich nicht, weil er kein Bewusstsein für „freie Kultur“ hat, was auch immer man unter diesen Begriff fassen möchte. Aber vielleicht ist der aktuelle Fall ja ein hervorragendes Beispiel für die diskrepanten …

Lob des Plagiats – Teil 2

Wie nennt man eigentlich eine Person, deren hauptsächliche und/oder erwerbliche Arbeit darin bestünde, zu plagiieren, was das Zeug hält. Plagiant? Plagitator? Plagiker? Der Vorfwurf, der momentan an den Verteidigungsminister gerichtet wird, er hätte gemogelt, wie es etwa Spiegel Online mit der Überschrift „Guttenbergs Schummelpassagen im Überblick“ anbietet, oder die Süddeutsche mit einem „Man kann auch …