Lektüre einer drei Wochen alten Zeitung

Wenn man nach längerem Unterwegssein nachhause kommt, hat sich dort die abonnierte Zeitung gestapelt, die Süddeutsche in meinem Fall. Man kann also nachvollziehen, was in den vergangenen Wochen passiert ist, oder eher: wie darüber berichtet wurde, was passiert ist. Und was man verpasst hat. Entschleunigung. Ein Neologismus, der ganz so neo nicht mehr ist, aber erst …

Der Schriftsteller Lars Gustafsson wählt die «Piratenpartei»

Aha. Länger nix gehört von uns von der Debatte Propaganda um gegen die Internet-Piraterie aka filesharing. Offenbar passiert gerade nicht viel. Und wenn nicht viel passiert — man seine Arbeitskraft aber den bürgerlichen Medien verpachtet hat und deshalb irgendwas schreiben muss — macht man aus Nichtereignissen kleine Artikelchen, die dann die erste Seite des Feuilletons …

Lobeshymne

Substanzielle Werke zeitgenössischer Kunst schaffen es ja, die geistigen Erfahrungen und Zustände einer Zeit kompakt, auf den Punkt gebracht und klar auszudrücken. Genau das ist Florian Neufeldt nun gelungen. schreibt die Berliner Zeitung in ihrem heutigen Feuilleton.

Agitpropwochen

Die mediale Frühjahrsoffensive der bürgerlichen Presse rund um den Heidelberger Appell ist in vollem Gange, selbst linke liberale Zeitungen wie der Freitag und die taz sind überrannt worden. Nun gut, ganz so martialisch muss der Text sicher nicht weitergehen, aber wenn man sich mal anschaut, was die Journaille in den letzten Wochen für Töne gespuckt …

Cargo

Gestern bei der Vorstellung des ersten Cargo-Hefts im Arsenal gewesen. Den Film, der gezeigt wurde, Samuel Fullers letzer amerikanischer Film White Dog (USA 1982) über die re-education eines rassistischen Schäferhundes, fand ich zwar nicht so super. Aber allein Bert Rebhandls sympathische Präsentation des neuen Projekts war den Besuch wert. Cargo könnte vielleicht die Spex des Bewegungsbilds werden. …