Köhler ist weg

Favorit Schlingensief
Meine Kandidaten wären:
- Christoph Schlingensief
- Harald Schmidt
- Reinhard Mey
- Georg Schramm
- H.P. Baxxter
Aber SpOn schreibt schon was über von der Leyen. Als ob wir nicht genug Probleme hätten…

Favorit Schlingensief
Meine Kandidaten wären:
Aber SpOn schreibt schon was über von der Leyen. Als ob wir nicht genug Probleme hätten…
*räusper* Tja, dann will ich auch mal wieder was schreiben, nachdem ich jetzt schon längere Zeit nichts Wesentliches zu diesem Blog beigetragen haben. Was darf es sein? Ein eher technisches Thema, das dem verbliebenen, treuen Publikum eher egal sein dürfte. Oder auch nicht? Egal, ich schreib’s sowieso.
Momentan herrscht eine Art Standard-Krieg im Netz. Principiell geht es darum, wie man in Zukunft Videos im Netz schaut, und welche Technologie dahinter im Einsatz ist. Losgetreten hat das Ganze Apple-CEO Steve Jobs, der auf der Apple-Homepage erklärt hat, warum Apple auf seinen Mobilgeräten kein Flash unterstützt (Flash ist das „Format“ in dem die allerallermeisten Webvideos angeboten werden).
Symantec recently highlighted Flash for having one of the worst security records in 2009. We also know first hand that Flash is the number one reason Macs crash. We have been working with Adobe to fix these problems, but they have persisted for several years now. We don’t want to reduce the reliability and security of our iPhones, iPods and iPads by adding Flash.
Einerseits ist es natürlich ein Armutszeugnis, dass Macs wegen eines Browser-Plugins abstürzen, andererseits hat er natürlich die Sympathien auf seiner Seite, denn Flash ist tatsächlich eine der weniger schönen Seiten des Netzes. Nun gibt es hinter dem Format, in dem die Videos angeboten werden, noch eine weitere Ebene, nämlich die des Codecs, also des Verfahrens, mit dem Videos komprimiert werden. Flash ist sozusagen nur ein Container, in dem verschiedene Videocodierungen abgespielt werden können. Steve sagt nun, dass es in HTML eine viel bessere Möglichkeit gebe, Videos abzuspielen, und die würden den Flash-Container nicht benötigen, wohl aber einen Codec, denn den benötigt jedes komprimierte Video. › Weiterlesen
Jacques Lizène: Tentative de dressage d’une caméra und Tentative d’echapper à la surveillance d’une caméra (beide 1971).
John Forbes gilt als wichtigster Vertreter der zeitgenössischen Poesie Australiens (falls man das sagen kann von jemand, der seit 12 Jahren tot ist). Hier eins meiner Lieblingsgedichte von ihm. Andere und mehr Informationen gibt’s hier.
Ode to Karl Marx
Old father of the horrible bride whose
wedding cake has finally collapsed, you
spoke the truth that doesn’t set us free—
it’s like a lever made of words no one’s
learnt to operate. So the machine it once
connected to just accelerates & each new
rap dance video’s a perfect image of this,
bodies going faster and faster, still dancing
«Manchmal», so Reto Hilty, Direktor am Münchner Max-Planck-Institut für Geistiges Eigentum, Wettbewerbs– und Steuerrecht, «entsteht Fortschritt durch zivilen Ungehorsam.»
Das Zitat bezieht sich auf das bestehende Copyright und stammt aus einem Text von Christian von Borries, der „als klassischer Musiker zu einem Kämpfer für die komplette Abschaffung des Urheberrechts“ geworden ist. Der lesenswerte Artikel findet sich in einer (insgesamt sehr pluralistischen) Broschüre der Heinrich-Böll-Stiftung und bei keimform.
Vielleicht so demnächst immer öfter? Nicht mehr ein Hollywood-Studio produziert den Film, sondern ein bekannter Alkoholhersteller oder sonst ein megaerfolgreiches Unternehmen, das nicht weiß, wohin mit seinem Geld? So geschehen beim neuen 30-minütigen Film von Spike Jonze, I’m here (USA oder doch eher RUS? 2010). Zu sehen gibt es ihn here hier. Inklusive Pseudo-Kinosaal-Immersion. Großes Kino? Sehenswert in jedem Fall…
Der Bechdel-Test misst die aktive Präsenz von weiblichen Charakteren in Hollywood-Filmen. Die Idee stammt ursprünglich aus einem Comic Dykes to Watch Out For (1985) von Allison Bechdel in dem eine Figur erklärt, dass sie nur Filme schaue, die drei Kriterien erfüllen:
Anita Sarkeesian erklärt das viel besser (via hanhaiwen).
Eine Liste der Film im Video gibt es bei Feminist Frequency. Was jetzt fehlt › Weiterlesen