Jun 2 2010

Köhler ist weg

Favo­rit Schlingensief

Wer kommt?

Meine Kan­di­da­ten wären:

  1. Chris­toph Schlingensief
  2. Harald Schmidt
  3. Rein­hard Mey
  4. Georg Schramm
  5. H.P. Baxx­ter

Aber SpOn schreibt schon was über von der Leyen. Als ob wir nicht genug Pro­bleme hätten…


Mai 5 2010

Ein Wort zu Apple & Patenten

*räus­per* Tja, dann will ich auch mal wie­der was schrei­ben, nach­dem ich jetzt schon län­gere Zeit nichts Wesent­li­ches zu die­sem Blog beige­tra­gen haben. Was darf es sein? Ein eher tech­ni­sches Thema, das dem ver­blie­be­nen, treuen Publi­kum eher egal sein dürfte. Oder auch nicht? Egal, ich schreib’s sowieso.
Momen­tan herrscht eine Art Standard-Krieg im Netz. Prin­ci­pi­ell geht es darum, wie man in Zukunft Videos im Netz schaut, und wel­che Tech­no­lo­gie dahin­ter im Ein­satz ist. Los­ge­tre­ten hat das Ganze Apple-CEO Steve Jobs, der auf der Apple-Homepage erklärt hat, warum Apple auf sei­nen Mobil­ge­rä­ten kein Flash unter­stützt (Flash ist das „For­mat“ in dem die aller­al­ler­meis­ten Web­vi­deos ange­bo­ten werden).

Syman­tec recently high­ligh­ted Flash for having one of the worst secu­rity records in 2009. We also know first hand that Flash is the num­ber one rea­son Macs crash. We have been working with Adobe to fix these pro­blems, but they have per­sis­ted for several years now. We don’t want to reduce the relia­bi­lity and secu­rity of our iPho­nes, iPods and iPads by adding Flash.

Einer­seits ist es natür­lich ein Armuts­zeug­nis, dass Macs wegen eines Browser-Plugins abstür­zen, ande­rer­seits hat er natür­lich die Sym­pa­thien auf sei­ner Seite, denn Flash ist tat­säch­lich eine der weni­ger schö­nen Sei­ten des Net­zes. Nun gibt es hin­ter dem For­mat, in dem die Videos ange­bo­ten wer­den, noch eine wei­tere Ebene, näm­lich die des Codecs, also des Ver­fah­rens, mit dem Videos kom­pri­miert wer­den. Flash ist sozu­sa­gen nur ein Con­tai­ner, in dem ver­schie­dene Video­co­die­run­gen abge­spielt wer­den kön­nen. Steve sagt nun, dass es in HTML eine viel bes­sere Mög­lich­keit gebe, Videos abzu­spie­len, und die wür­den den Flash-Container nicht benö­ti­gen, wohl aber einen Codec, denn den benö­tigt jedes kom­pri­mierte Video. › Wei­ter­le­sen


Apr 28 2010

Der Versuch eine Kamera zu dressieren

Jac­ques Lizène: Ten­ta­tive de dres­sage d’une caméra und Ten­ta­tive d’echapper à la sur­veil­lance d’une caméra (beide 1971).

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Apr 22 2010

Australian Poetry

John For­bes gilt als wich­tigs­ter Ver­tre­ter der zeit­ge­nös­si­schen Poe­sie Aus­tra­li­ens (falls man das sagen kann von jemand, der seit 12 Jah­ren tot ist). Hier eins mei­ner Lieb­lings­ge­dichte von ihm. Andere und mehr Infor­ma­tio­nen gibt’s hier.

Ode to Karl Marx

Old father of the hor­ri­ble bride whose
wed­ding cake has finally col­lap­sed, you

spoke the truth that doesn’t set us free—
it’s like a lever made of words no one’s

learnt to ope­rate. So the machine it once
con­nec­ted to just acce­le­ra­tes & each new

rap dance video’s a per­fect image of this,
bodies going fas­ter and fas­ter, still dancing

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Apr 21 2010

Die Kommunismus-Diskussion


Apr 16 2010

„Fortschritt durch zivilen Ungehorsam“

«Manch­mal», so Reto Hilty, Direk­tor am Münch­ner Max-Planck-Institut für Geis­ti­ges Eigen­tum, Wett­be­werbs– und Steu­er­recht, «ent­steht Fort­schritt durch zivi­len Ungehorsam.»

Das Zitat bezieht sich auf das beste­hende Copy­right und stammt aus einem Text von Chris­tian von Bor­ries, der „als klas­si­scher Musi­ker zu einem Kämp­fer für die kom­plette Abschaf­fung des Urhe­ber­rechts“ gewor­den ist. Der lesens­werte Arti­kel fin­det sich in einer (ins­ge­samt sehr plu­ra­lis­ti­schen) Bro­schüre der Heinrich-Böll-Stiftung und bei keim­form.


Apr 13 2010

Kein Diebstahl!

(via)


Apr 1 2010

Alter Wodka in neuen Schläuchen

Viel­leicht so dem­nächst immer öfter? Nicht mehr ein Hollywood-Studio pro­du­ziert den Film, son­dern ein bekann­ter Alko­hol­her­stel­ler oder sonst ein mega­er­folg­rei­ches Unter­neh­men, das nicht weiß, wohin mit sei­nem Geld? So gesche­hen beim neuen 30-minütigen Film von Spike Jonze, I’m here (USA oder doch eher RUS? 2010). Zu sehen gibt es ihn here hier. Inklu­sive Pseudo-Kinosaal-Immersion. Gro­ßes Kino? Sehens­wert in jedem Fall…

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Mrz 30 2010

Der Bechdel-Test

Der Bechdel-Test misst die aktive Prä­senz von weib­li­chen Cha­rak­te­ren in Hollywood-Filmen. Die Idee stammt ursprüng­lich aus einem Comic Dykes to Watch Out For (1985) von All­i­son Bech­del in dem eine Figur erklärt, dass sie nur Filme schaue, die drei Kri­te­rien erfüllen:

  1. Kom­men im Film zwei oder mehr Frauen vor, die Namen haben?
  2. Spre­chen diese miteinander?
  3. Spre­chen diese mit­ein­an­der über etwas ande­res als einen Mann?

Anita Sar­kee­sian erklärt das viel bes­ser (via han­hai­wen).

Eine Liste der Film im Video gibt es bei Femi­nist Fre­quency. Was jetzt fehlt › Wei­ter­le­sen


Mrz 23 2010

Bill Murray — Bartending at SXSW 2010