Nützlicher Hinweis II

Auf der rechten Seite unseres Blogs gibt es einen Abschnitt „Blogs“. Die stehen da nicht, damit man merkt, wie toll wir uns im Netz auskennen, sondern damit Besucher auf dieser Seite auch auf andere interessante Orte aufmerksam gemacht werden. Wer sich z.B. gerne interessante Fotos anschaut, der sollte sich einmal bei „The Big Picture“ umschauen. Das ist ein Fotoblog des Boston Globe.
Sehr empfehlenswert ist bspw. der Jahresrückblick 2008 in einer dreiteiligen Serie (1, 2, 3). Das erste Bild im ersten Teil ist schon verdammt beeindruckend:

Kann man sich mal anschauen. Übrigens, The Big Picture bietet selbstverständlich auch einen RSS-Feed an.

Wenn ich jetzt noch herausfinde, wie man diese hässlichen grauen Rahmen um die Bilder entfernt, geht es mir auch wieder besser. Die werden sogar um Smilies herum gezeichnet. WTF?
Gut, die Rahmen sind endlich weg. Dafür gibt es ein neues Thema, wir experimentieren noch ein wenig mit dem Erscheinungsbild; das natürlich nur, um eine benutzerfreundlichere Oberfläche anbieten zu können *räusper*, bzw. weil Daniel ein neues Spielzeug hat, ähem — lasst euch also nicht abschrecken.

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Nützlicher Hinweis I

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Da wir momentan leider noch nicht jeden Tag etwas schreiben können, ist es für den geneigten Leser zuweilen etwas mühsam und vielleicht auch frustrierend, wenn man die Seite aufruft, und merkt, dass kein neuer Eintrag hinzugekommen ist. Abhilfe schafft hier der RSS-Feed.
RSS ist eine Art Ticker, der neue Einträge einer Webseite anzeigt, also Titel und einen evtl. einen kurzen Textanriss, so dass man automatisch auf dem Laufenden gehalten wird.

Wenn eine Seite einen Feed bereitstellt, wird in modernen Browsern in der Adresszeile nebenstehendes Icon angezeigt. Wenn man mit der Maus auf dieses Icon klickt, wird der Feed abonniert. Alternativ gibt es aus unserer Seite unter der Rubrik „RSS-Links“ auch einen Link „Alle Beiträge“ bzw. „Alle Kommentare“.
Um von den neuen Einträgen nun auch etwas mit zu bekommen, benötigt man natürlich auch ein Programm. Das kann Firefox sein, ein dedizierter Feedreader, ein Online-Dienst oder ein Mail-Programm.
So kann man bequem mehrere Nachrichtenseiten, Blogs, etc. im Auge behalten, ohne jeden Tag zig Seiten manuell aufrufen zu müssen. Praktisch, nicht?

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The Wire

Sind wir ja große Fans von, und, obwohl damit wohl nicht alleine, damit in Deutschland wohl eher in der Minderheit. Bei Telepolis ist jetzt unter dem Titel „Policing Dystopia“ eine sehr schöne Einführung in die Serie erschienen. Kann man auch lesen, wenn man die Serie schon kennt (oder komplett gesehen hat).
Wer die Serie nicht kennt, sollte sich schleunigst mal hier umschauen.

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Werbe-Titel

freitag screenshotErstmals in ihrer Geschichte hat die ehrwürdige New York Times diese Woche Werbung auf ihrer Titel-Seite zugelassen. Die Reaktionen waren vielfältig. Die Grenzen sind nun anscheinend gefallen und die „Ost-West-Wochenzeitung“ Freitag geht noch einen Schritt weiter. Nachdem in der gedruckten Ausgabe bereits eine ganze Seite ersatzlos durch Anzeigen ersetzt wurde, wird ebenfalls seit dieser Woche die gesamte Homepage mit Werbung überdeckt. Ein Countdown zählt die Zeit bis zum „neuen Freitag“. Wie der aussehen wird, hat Neubesitzer Jakob Augstein der Springer-Presse erklärt.

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Kießling auf der Mauer

Stefan Kießlings Sohn heißt Tayler-Joel?? Noch deutlicher kann man sich kaum um eine Verpflichtung bei Rostock bewerben. Mike Hanke dagegen zieht es nicht in die Zone. Der hat seine Kinder zwar Jayron-Cain und Janatha-Fay genannt, dies aber nur deshalb, um seine Kombinationen beim Scrabble rechtfertigen zu können… bis ihm dann jemand gesagt hat, dass Eigennamen nicht zählen. Schöne Scheiße Mike. Darüber hätte man sich ja auch mal früher erkundigen können.

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Advent-Event Mogadischu

Kurz bevor die Nadja Uhl ihren Dienst auf der Landhut antritt, lehnt sie noch schnell den schlampigen Heiratsantrag ihres Freundes mit den Worten ab: „Mach das mal besser!“.

Das werden sich auch die Macher des ARD-Fernseh-Events Mogadischu gedacht haben, als sie diese „hochemotionale Heldengeschichtereinszenierten. Geübt in derlei Kost haben teamWorx einen imposant einfallslosen Geschichtsbrei gebraut, in dem auch Veronika Ferres die Rolle neben Thomas Kretschmann hätte spielen können. Ob jetzt die Patin eine Luftbrücke einrichtet, damit Stauffenberg während der Sturmflut in Dresden die Mauer wiederaufbauen kann, ein „Kampf um den Erhalt der Wale dabei auch zum Kampf um ihre Familie wird“ oder „die Ferres“ gar nicht erst mitspielt, ist eigentlich auch völlig egal, solange nur konsequent der Ansatz weiterverfolgt wird, das Erzählen von Geschichten bzw. von Geschichte zu einem Ereignis werden zu lassen, in dem wenigstens eine Stunde kraftvolle, Epos suggerierende, melodramatische Hans Zimmer–artige Filmmusik laufen kann, die das Wunder vollbringt, jeden eigenen Gedanken zum Thema wegzublähen. In diesem Sinne und mit den Worten von Saïd Taghmaoui: „Don’t fucking move!“

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Mulholland Drive

Läuft gerade auf Tele5. Hab ich am Anfang auch gar nicht glauben können. Irgendwie mag ich den Film ja. Gerade stümpert sich der Auftragskiller durch seine einzige Szene. Wirklich Großartig:„Ich glaube, mich hat was gebissen.„
Gut, der Film hat ein paar Längen, aber die Geschichte mit dem Regisseur, der das Autos der Mafiosi mit Golfschläger traktiert und der stoische Cowboy sind schon ziemlich unterhaltend. Die Ernüchterung der „Realtität“ im zweiten Teil, die Horrorvisionen von Hollywood. Und zu allem ein richtig guter Score von Lynchs Hauskomponisten Angelo Badalamenti.
Naja, andere können das viel besser beschreiben:

Mulholland Drive is a puzzle-box of a movie, one that presents hallucination and reality as equal and indistinguishable partners. Set in an overly-ripe Los Angeles, saturated with erotic colors and dark with oblique menace, the film glides through a dreamy landscape where the hyper-real is in constant collision with the fantastic. Identities shift and merge, false trails are projected and abandoned, and the viewer’s perception is always hostage to the illusions of the characters. Like the contents of the enigmatic blue box at the center of the film, Lynch allows the logical core of Mulholland Drive to remain locked away behind a changing façade of smooth, cool surfaces. Submerged beneath the emotional reality of the characters, we perceive some sort of coherent sense; but reason alone is not enough to understand exactly what’s going on. The film is a dream, an illusion, but not in the usual, cheap sense of the term — it’s a Möbius strip, an Escher painting, a page from Finnegans Wake; it defies waking logic, and yet appears remarkably complete and seamless.

So, der Film geht noch bis 2 Uhr 20. Ich glaube, ich geh mal ins Bett.

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astrein

Dieses Wort stammt bekanntlich aus der Forstwirtschaft, und bezeichnet ein Holzstück, dass frei von ästen isten.
Das hab ich erst gestern erfahren, obwohl; wenn man es weiß (und geschrieben sieht), scheint es ganz klar zu sein. Als würde man gewusst haben, dass Paul Krugman den Nobelpreis verdient.

Krugman – er ist nobelpreisverdächtig – sagt: Die Bundesbank macht eine Politik, die schon aus deutscher Sicht restriktiv wirken muß. Aus europäi­scher Sicht ist sie geradezu verrückt.

Das ist aus der Rede des designierten deutschen Finanzministers vor dem außerordentlichen Parteitag der SPD am 25. Oktober 1998 in Bonn. Nein, das war nicht Hans Eichel. Der ist immer Sämling gewesen und hat nie astreines Holz produziert.

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noch was zum thema:

das sagt die ‚berliner schule‘ zu politik/kino, bzw.
ulrich köhler

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Politische Filme machen / politisch Filme machen

Wie kinematografisch war die Revolte, und wie revolutionär war das Kino?
Georg Seeßlen: „68:24″ (lesen!)

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