Weshalb ich eben aus dem Kino raus bin (und einer der Gründe warum man das Festival do Rio nicht ernst nehmen kann):
Eindrücke vom Paradeplatz
16. Oktober 2011 | Kommentieren
Real Democracy Now! Berlin/GR ruft auf: Europa wird entweder sozial oder es wird gar nicht
25. September 2011 | 2 Kommentare
Demonstration gegen Papandreous Rede am Tag der Deutschen Industrie, Dienstag 27.09.11, Berlin
Treffpunkt: Vor dem Berliner Congress Center (bcc), Alexanderstraße 11
Zeit: Am Dienstag, den 27.09., um 8:30 Uhr.
Solche Regierungen sind nicht willkommen! PAPANDREOU – MERKEL STOPPEN!
Es sind fast 18 Monate vergangen seit Griechenland an den „Unterstützungs-Mechanismus“ appelliert hat, um ihre Bezahlungsunfähigkeit ihrer Anleiheobligationen überwinden zu können. Innerhalb dieser Zeit musste das griechische Volk sich einem unverfrorenen Sparpaketprogramm beugen, damit „die Wirtschaft sich wieder erholt“. Kosten für den öffentlichen Sektor wie in Krankenhäusern, Schulen und Universitäten wurden eingespart. Der Mindestlohn wurde auf 570€/Monat, die Renten auf 230€/Monat gesenkt und es wird noch weiter gekürzt. Alle 15 Tage werden neue Steuern bekanntgemacht. Es geht um die größte humanistische Krise im Land seit der Zeit der Nazi-Besetzung: Massen von Armen und Hungrigen, 570 neue Arbeitslose pro Tag, jeder zweite Jugendliche ohne Arbeit, Krankenhäuser, Schulen und öffentlichen Verkehrsmittel sind an den Grenzen der Zerstörung und über 170.000 Haushalte (in einem Land von insgesamt 11 Millionen) können selbst nicht die Stromrechnung bezahlen. Während die große Mehrheit der Bevölkerung auf dem Altar der Krise zum Opfern aufgerufen wurde, wird eine kleine Minderheit von den drakonischen Maßnahmen nicht getroffen. Eine Tatsache, die die Notwendigkeit des unerhörten Sparpaketprogramms widerlegt. Im Gegenteil; Was dieses Programm ausdrückt ist eine bewusste Entscheidung zur wilden Umverteilung des Reichtums für die Besitzenden: Im selben Moment der Besteuerung von Arbeitslosen und Menschen in den Grenzen von Armut, belässt die griechische Regierung die Steuerfreiheit der Reeder, erhöht die Besteuerung der großen Unternehmer nicht und lässt das riesige kirchliche Eigentum steuerfrei. Und soweit das Ziel die Kürzung der staatlichen Kosten bleibt, wird ein Teil davon von der Troika von IWF, EU und EZB überhaupt nicht betroffen: Griechenland gibt für seine Militär– Ausrüstungen prozentual doppelt so viel von seinem BIP aus als Deutschland. (Eine „Fahrlässigkeit“, die aus dem Waffen-Import aus Deutschland zu erklären ist…) » Weiterlesen… «
Traurige Griechen
25. September 2011 | Kommentieren
Von wegen Kaufkraftverlust & mangelnde Binnennachfrage: Die Verkäufe von Antidepressiva haben seit Beginn der Krise in Griechenland um 40% zugenommen. Das erfährt man nebenbei in einem Artikel aus der gestrigen NZZ, der ansonsten nur so von Widerlichkeiten strotzt. Tenor: die Austeritätsprogramme sind nicht hart genug; den 30.000 Staatsangestellten, die in einen einjährigen Arbeitsreserve-Urlaub mit 60% Gehalt geschickt werden, hätte man doch bitte gleich ganz kündigen sollen. Da scheint Thomas Arschloch Fuster aber ein bisschen kurz gedacht zu haben, schließlich müssen die sich doch irgendwie noch ihr Prozac finanzieren können. Wie auch immer, dmd kiu lidt wohin man blickt.
Ja, Panik Die Manifestation des Kapitalismus in unseren Leben ist die Traurigkeit
21. September 2011 | Kommentieren
Verstörendes zum Jahrestag
11. September 2011 | 1 Kommentar
Rechtzeitig zum zehnten Jahrestag der Ereignisse des 11. September 2001 erscheint „11.9. — Zehn Jahre danach. Der Einsturz eines Lügengebäudes“ von Mathias Bröckers und Christian C. Walther.
Trotz des Hypes — anscheinend sehr lesenswert.
Die Hetzkampagnen der SVP stoppen!
5. September 2011 | 4 Kommentare
Mit ihrer neuen Hetzkampagne („Kosovaren schlitzen Schweizer auf“) erreicht die SVP einen neuen Tiefpunkt. Davon angewidert solidarisieren wir uns mit Christoph Schmutz und Andi Kunz, die nicht heimlich mitten in der Nacht, sondern am helllichten Tag und in aller Öffentlichkeit am vergangenen Samstag rund um die Altstadt einige Kampagne-Plakate der SVP gebleicht haben. Mit dem Weisseln von „MASSENEINWANDERUNG STOPPEN“- Plakaten zeigten sie ihren Protest gegen die fortgesetzte, diffamierende Hetze der SVP gegen Menschen ausländischer Herkunft.
Die Plakate suggerieren die anonyme, bedrohliche Invasion einer schwarz-bestiefelten Meute in unser Land. Die Träger der schwarzen Schuhe sind in Wahrheit die schlecht bezahlten ausländischen Erntehelfer, die auch den SVP-Bauern den günstigen Salat pflücken, sie sind die schlecht bezahlten ausländischen Küchengehilfinnen, die auch SVP-Wählern die Rösti auf den Teller liefern, sie stehen für die ausländischen Pflegekräfte, die auch SVP-Parteimitgliedern im Altersheim den Verband wechseln, sie meinen die ausländischen Lehrkräfte, die auch dem SVP-Nachwuchs die Geographie Europas näher bringen, sie symbolisieren die ausländischen Strassenbauer, die bei brütender Hitze auch SVP-Automobilen die Feuerthaler-Brücke sanieren und nicht zuletzt stehen die Stiefel auch für viele hochqualifizierte ausländische Kaderleute in manchen Schaffhauser Unternehmungen. » Weiterlesen… «




