Zuletzt zu sehen auf dem Pariser Filmfestival „Le Mercure“, dann lange verschollen und jetzt endlich online: „La Marmite“.
18. Juni 2011 | Kommentieren
Zuletzt zu sehen auf dem Pariser Filmfestival „Le Mercure“, dann lange verschollen und jetzt endlich online: „La Marmite“.
9. Juni 2011 | 1 Kommentar
Folgende Mitschrift einer geheimen Unterredung des Führungsduos der Partei „Die Grünen“ wurde uns zugespielt. (Wahrscheinlich von einem unerkannt bleiben wollenden Fundi der Parteibasis.) Wir wollen den Leak unseren geneigten Lesern natürlich nicht vorenthalten und veröffentlichen das Dokument daher ungeprüft und ungekürzt.
R.: Du Jürgen, ich glaub, wir müssen reden.
J.: Ach ja Renate? Ich dachte, das hätten wir geklärt.
R.: Doch das nicht. Es geht um die Partei.
J.: Ach so, ja was denn?
R.: Unsere Daseinsberechtigung ist weg. » Weiterlesen… «
28. Mai 2011 | 1 Kommentar
Diese Woche läuft Deutschland die Oscar-nominierte Dokumentation Waste Land von Lucy Walker in den Kinos an. Der Publikumspreis-Gewinner von Sundance und Berlinale-(Panorama) handelt von dem Künstler Vik Muniz, der auf der größten Mülldeponie Lateinamerikas mithilfe der dortigen Catadores (Müllsammler) riesige Kunstwerke aus Müll bastelt, Fotos davon schießt und diese anschließend bei Sothebeys verkauft.
27. Mai 2011 | Kommentieren
Während des eG8-Gipels gab es eine alternative Pressekonferenz der sogenannten Vertreter der zivilen Gesellschaft: Jérémie Zimmermann (La Quadrature du Net), Jeff Jarvis (Professor für Journalismus an der City University New York), Lawrence Lessig (Professor an der Harvard Law School, Gründer von Creative Commons), Susan P. Crawford (ehemaliges ICANN-Mitglied), Jean-François Julliard (Chef von Reporter Sans Frontières) und Yochai Benkler (Co-Director des Harvard’s Berkman Center for the Internet).
Erst froh über die Nachricht der Existenz einer Alternative, war ich dann doch ein bisschen geschockt, als ich diese Werbewand im Hintergrund sah: » Weiterlesen… «
21. Mai 2011 | Kommentieren
Diejenigen, die gestern gegen Kernenergie, heute gegen Stuttgart 21 demonstrieren, müssen sich nicht wundern, wenn sie irgendwann ein Minarett im Garten stehen haben.
CSU-Generalsektretät Alexander Dobrindt
19. Mai 2011 | Kommentieren
„Es geht auch darum, dass man in Ländern wie Griechenland, Spanien, Portugal nicht früher in Rente gehen kann als in Deutschland, sondern dass alle sich auch ein wenig gleich anstrengen[…]“
Die europäische Währungsunion als großangelegtes Projekt zur Harmonisierung des Renteneintrittsalters. Bei den Kapitalisten werden gerade feuchte Träume aus dem Jahr der €-Einführung wahr. Endlich setzt sich die Kanzlerin auch für Umverteilung im Süden ein, nachdem in Deutschland die Messe nach Rot-Grün und GrKo schon weitgehend gelesen ist; obwohl für Unersättliche bestimmt noch etwas raus springen mag. „67? 69? Wer bietet mehr?“, fragt sich sogar die SZ. Das ist ja fast schon süddeutscher Zynismus. War Marc Beise gerade nicht da?
„Wir können nicht eine Währung haben und der eine kriegt ganz viel Urlaub und der andere ganz wenig. Das geht auf Dauer auch nicht zusammen.“
17. Mai 2011 | 1 Kommentar
Als hätte die amerikanische Politiker-Kaste aus den vergangenen Jahrzehnten nichts gelernt.
Rudolph Giuliani asesorará a Keiko Fujimori en materia de seguridad ciudadana
titelt El País, was auf Deutsch soviel bedeutet wie „Rudolph Giuliani kriecht Keiko Fujimori in den Arsch und nutzt die Angstmache damit in Peru eine US-genehme Regierung installiert wird“.
Aber Peru ist kompliziert. Die Parteienlandschaft besteht im Jahr 2011 eigentlich nur noch aus Wählervereinigungen für bestimmte Kandidaten. Einerseits liegt das daran, dass Präsidenten nur für eine Amtszeit gewählt werden können (eine schmerzliche Lehre aus den neunziger Jahre) und sich Kontinuität dadurch etwas schwieriger gestalten lässt, andererseits sind alle Kandidaten dermaßen populistisch und bewiesenermaßen korrupt, dass sich die Principien einer Partei nur schwer feststellen ließen und sie sich damit gewissermaßen schon selbst überflüssig machen.
Neben der „rechtsextremen“ Fujimori ist in der zweiten Runde der Präsidentschaftwahl der „linksnationalistische“ Kandidat Ollanta Humala übrig geblieben. Obwohl ideologisch irgendwie links zu verorten (Verstaatlichung, Nachfrageorientierung, Indiofreundlich) steht er nicht für die reine (sozialistische) Lehre, sondern eher für das — in Lateinamerika weit verbreitete — nationalistische Modell der Sozialdemokratie, verspricht aber im Gegensatz zu Fujimori immerhin eine Abkehr von der neoliberale Ausrichtung der peruanischen Wirtschaftspolitik und eine echte Integration der vernachlässigten indigenen Einwohner des Landes.
Wäre da nicht seine Vergangenheit, » Weiterlesen… «
14. Mai 2011 | Kommentieren
Wieder einmal eines dieser Webphänomene… Irgendwann taucht ein Song irgendwo auf und man kommt ihn nicht mehr aus dem Feed Timeline Kopf.
In diesem Fall ist klar, dass der Kanadier Drake mit einem Tweet den Ohrwurm in die Welt gelassen und fleißig mit Textzeilen und Links gefüttert hat.
Auch wenn alles wieder einmal nach einer großartigen viralen Kapagne aussieht — die Songs hat The Weeknd aka Abel Tesfaye Anfang März völlig kommentarlos auf YouTube gestellt — steckt angeblich weder eine Plattenfirma noch, wie von manchen vermutet, Drakes Producer Noah „40“ Shebib dahinter.
Ist eigentlich auch völlig egal. Das Album „House of Balloons“ ist für eine R’n’B-Album großartig und gibt’s zudem offiziell und kostenlos auf der Künstler-Seite herunterzuladen. Und für die Videos sorgen die nicht wenigen Fans, die momentan dabei sind, sich in Offizielles-Musikvideo-Authentizität zu überbieten. » Weiterlesen… «