PLinks KW 14/11 Zur Lage in Syrien

Die Lage in Syrien ist deshalb so unübersichtlich, weil niemand weiß, wie die Stimmung im Land einzuschätzen ist. Präsident Bashar al-Assad galt bisher als recht beliebt. Aber was das heißt, ist eigentlich unklar, weil sich niemand traut, die gegenteilige Meinung offen zu sagen – und zwar einfach aus Angst vor der massiven Geheimdienstbespitzelung. Im Vergleich zum ausdifferenzierten Überwachungssystem Syriens war die DDR ein liberales Land.

Am interessantesten sind daher die Interviews mit einigen Oppositionellen, die in den vergangenen Tagen zu lesen waren. Auch wenn manches, was da gesagt wird, auch mit Vorsicht (Wunschdenken) zu genießen sein dürfte…

Die taz sprach mit dem Theater- und Film-Regisseur Joseph Dsharah (Pseudonym) und dem Anwalt und Bürgerrechtler Haitham al-Maleh, und der Schweizer tagesanzeiger mit dem in Deutschland lebenden Schriftsteller Rafik Schami, dessen Bücher, besonders die Kurzgeschichten in Der Fliegenmelker, übrigens sehr lesenswert sind.

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