Von gestern bis morgen

läuft in Berlin der sehr interessante Kongress Make Capitalism History an der FU Berlin. In Vorträgen und in Workshops geht es um die Krise des Kapitalismus, das Scheitern der DDR, Rätedemokratie und alternative Wirtschaftskonzepte. So wird bspw. heute um 15.00  das Konzept eines New Socialism, das von W. P. Cockshott und A. Cottrell in Alternativen aus dem Rechner entwickelt wurde, von dessen deutschem Übersetzer vorgestellt und diskutiert. (Bei keimform fanden sie das Buch übrigens schon doof, bevor sie es gelesen hatten.) Die beiden Autoren schlagen darin ein radikal demokratisches Planwirtschaftsmodell vor, das auf der Erfassung und Errechnung der Bedürfnisse und des jeweiligen Arbeitsbedarfs auf Computerbasis fußt. Wer genauer wissen möchte, was es damit auf sich hat, sollte den Vortrag nicht verpassen. Anschließend diskutieren Katharina Götsch und Paul Zelik die Frage, ob es vorstellbar ist, die Güterverteilung im weltweiten Maßstab planmäßig zu vollziehen. Das gesamte Programm findet sich hier.

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