Jubel-jubel-freu-freu

Es ist voll­bracht, die Online-Peti­tion ist durch: Um 1:15 haben wir die 50000 gek­nackt, in weniger als drei Tagen! (Wir haben nachrecher­chiert.) Man kön­nte fast eupho­risch wer­den! Trotz Zen­sur auf den Servern des Bun­destags (mehr dazu hier, mit großer Linksamm­lung und Videos der Bun­destags­de­bat­te) und nachvol­lziehbar­er Kri­tik am ePe­ti­tionsver­fahren. Aus dem Netz kam reich­lich Argu­men­ta­tion­shil­fe, der …

Lyrik XVI — Der Revoluzzer

War ein­mal ein Rev­oluzzer, Im Zivil­stand Lam­p­en­putzer; Ging im Rev­oluzzer­schritt Mit den Rev­oluzzern mit. Und er schrie: ‘Ich revolüzze!’ Und die Rev­oluzzer­mütze Schob er auf das linke Ohr, Kam sich höchst gefährlich vor. Doch die Rev­oluzzer schrit­ten Mit­ten in der Straßen Mit­ten, Wo er son­st unver­drutzt Alle Gaslater­nen putzt. Sie vom Boden zu ent­fer­nen, Rupft man die Gaslater­nen Aus dem Straßenpflaster aus, Zwecks des Bar­rikaden­baus. Aber unser Rev­oluzzer Schrie: ‘Ich bin der …

Offizielle Petition gegen Netzsperre

Es gibt jet­zt eine offizielle Peti­tion gegen die Inter­net-Zen­sur unser­er Fam­i­lien­min­is­terin von der Leyen beim ePe­ti­tion-Sys­tems des Deutschen Bun­destages. Bis zum 16.06.2009 wer­den 50.000 Mitze­ich­n­er benötigt, um die Peti­tion zur öffentlichen Beratung im Peti­tion­sauss­chuss zu brin­gen. Der Wort­laut: Wir fordern, daß der Deutsche Bun­destag die Änderung des Teleme­di­enge­set­zes nach dem Geset­zen­twurf des Bun­desk­abi­netts vom 22.4.09 ablehnt. …

Fotorealismus

Zunächst mag man das für eine recht bescheuerte Idee hal­ten: über Monate hin­weg mit großer Mühe um Detail­treue ein Ölbild zu malen, das am Ende aussieht wie ein Foto. Oder für einen mehr oder min­der gelun­genen kun­st­diskur­siv­en Gag zur Ver­drän­gung der gegen­ständlichen Malerei durch die Fotografie. Wenn man die Bilder dann aber sieht, wozu sich …

Lyrik XV

Ein Politgedicht zum 1. Mai. Bitte schön, danke schön. Und jet­zt zurück auf die Bar­rikaden. Inter­na­tionale Arbeit­steilung Sie kön­nen nicht lesen, die Kinder, die in den Straßen Zeitun­gen verkaufen. Sie ken­nen die Schoko­lade nicht, die Tagelöh­n­er, die den Kakao ern­ten. Sie haben kein Mobil­tele­fon, die Bergar­beit­er, die das Coltan abbauen, das für die Her­stel­lung von Mobil­tele­fo­nen unverzicht­bar ist. Diejeni­gen, die Mienen …