plinks kw 8/11

So, Berli­nale ist vor­bei, Ham­burg hat gewählt; die Woche hät­ten wir dann auch wieder geschafft. Und was kommt nun? In Libyen gehts weit­er rund. Wär schon schade, wenn der europäis­chen Buerokratie nach und nach die ver­lässlichen Despoten weg­brächen. Wo man ger­ade zig Mil­lio­nen in Pro­gramme mit wohlk­lin­gen­den Namen wie MEDA oder AENEAS investiert hat­te, die an …

Lob des Plagiats — Teil 2

Wie nen­nt man eigentlich eine Per­son, deren haupt­säch­liche und/oder erwerbliche Arbeit darin bestünde, zu plagi­ieren, was das Zeug hält. Pla­giant? Plag­i­ta­tor? Plagik­er? Der Vor­fwurf, der momen­tan an den Vertei­di­gungsmin­is­ter gerichtet wird, er hätte gemogelt, wie es etwa Spiegel Online mit der Über­schrift “Gut­ten­bergs Schum­mel­pas­sagen im Überblick” anbi­etet, oder die Süd­deutsche mit einem “Man kann auch …

Pornpiraten

Erin­nert sich noch jemand an Nap­ster? Oder an eDon­key? Diese Zeit, als man die freigegebe­nen Ord­ner wild­fremder Men­schen auf der ganzen Welt nach unbekan­nter Musik durch­suchen kon­nte? Man kön­nte fast nos­tal­gisch wer­den, wenn man an heutige nahezu anonyme Riesen­tor­rents denkt. In den Pirate Bay-Top100 machen aktuelle Alben ger­ade ein­mal zehn Prozent aus, und auch glob­al …

Fotografischer Adventskalender 18 (Feininger, 1941)

Low­er Man­hat­tan, New York, 1941. Andreas Feininger, der Sohn des Malers Lyonel Feininger begann bere­its in den zwanziger Jahren zu fotografieren. Vorher hat­te er am Bauhaus in Weimar – sein Vater war hier Lehrer – eine Aus­bil­dung zum Kun­st­tis­chler absolviert. Dann studierte er Architek­tur an den Bauschulen in Weimar und Zerb­st. Feininger wurde Architekt, arbeit­ete in …