Cinema Ritrovato XXIV

Eine schöne Aus­gabe des Cin­e­ma Ritrova­to Fes­ti­vals geht heute in Bologna zu Ende. Hier meine per­sön­liche Bilanz: ***** Jigoku­mon (Gate of Hell, Kin­u­gasa Teinosuke, J 1953) Yek ettefagh‑e sadeh (A Sim­ple Event, Sohrab Shahid Saless, IRAN 1973) La noire de… (Ous­man Sem­bène, SEN 1966) Insiang (Lino Broc­ka, PHI 1976) The Milky Way (Leo McCarey, USA 1936) Shin heike mono­gatari (New Tales of the …

Fazit Berlinale 2015

Ich muss zugeben, etwas faul gewe­sen zu sein bei dieser Berli­nale; ich habe kaum Noti­zen gemacht zu den Fil­men, die ich gese­hen habe und veröf­fentlicht habe ich gar nichts. Wie immer war ich haupt­säch­lich in der Ret­ro­spek­tive, wo ich einige wun­der­schöne Filme gese­hen habe. Bei den Aus­flü­gen in den Wet­tbe­werb habe ich recht gut gewählt und …

Berlinale 2014 — Panorama Xi you von Tsai Ming-liang

Für mich der bish­erige Höhep­unkt im Panora­ma (aber, zugegeben, viel habe ich aus dieser Sek­tion nicht gese­hen) stammt von Tsai Ming-liang und ist ein Kun­st-Film mit ganz großem K. Soll heißen: Es geht hier um ein ästhetis­ches Konzept und um einen Modus ästhetis­ch­er Erfahrung, der mit Spielfilm-Grat­i­fika­tio­nen (nar­ra­tive Span­nung, emo­tionale Ein­füh­lung etc.) nichts zu tun …

Berlinale 2014 — Forum II Ich will mich nicht künstlich aufregen

Der aufre­gend­ste Film, den ich bish­er in der Forums-Sek­tion gese­hen habe. Es geht um eine junge Kura­torin, der auf­grund kap­i­tal­is­muskri­tis­ch­er Äußerun­gen das Bud­get für ihre Ausstel­lung zusam­mengekürzt wird, in der sie der Frage nachge­hen wollte, warum der kün­st­lerische Film allerorten in das ältere und viel bürg­er­lich­er kon­notierte Präsen­ta­tion­s­medi­um des Muse­ums ver­ban­nt wird; und es geht …

Berlinale 2014Forum I

Ich bin es leid zu lamen­tieren, es ist ja auch seit Jahren bekan­nt. Das Forum, einst Ort des Neuen, Ungewöhn­lichen und Radikalen ist zu ein­er unklar und lieb­los zusam­mengewür­fel­ten Show des Gegen­wart­ski­nos gewor­den, wo sich halb­wegs geglück­te Debüt­filme mit semi-inter­es­san­ten oder gän­zlich miss­lun­genen Art­house-Fil­men abwech­seln. Zwis­chen­drin find­en sich auch immer wieder Perlen, klar, aber man muss schon …