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Jubel-jubel-freu-freu


Es ist voll­bracht, die Online-Peti­tion [1] ist durch: Um 1:15 haben wir die 50000 gek­nackt, in weniger als drei Tagen! [2] (Wir haben nachrecher­chiert [3].) Man kön­nte fast eupho­risch [4] wer­den! Trotz Zen­sur [5] auf den Servern des Bun­destags (mehr dazu hier [6], mit großer Linksamm­lung und Videos der Bun­destags­de­bat­te) und nachvol­lziehbar­er Kri­tik [7] am ePe­ti­tionsver­fahren. Aus dem Netz kam reich­lich Argu­men­ta­tion­shil­fe [8], der AK Vor­rat [9] richtete ein Net­zzen­sur-Wiki [10] ein und sog­ar Microblog­ging [11] war aus­nahm­sweise ein­mal sin­nvoller [12] als son­st.
Wer wollte, kon­nte ein Inter­view [13] von Sascha Lobo mit Petentin Franziska Heine lesen, und, ja, sog­ar das ehe­ma­lige Nachricht­en­magazin [14] schloss sich den Argu­menten der Net­znutzer [15] an. Sollte es jet­zt (wie zu erwarten) doch dazu [16] kom­men sollte, wird uns nichts anderes übrig bleiben, als das Inter­net vor den Inter­net-Aus­druck­ern zu ver­steck­en [17]. Eines ver­ste­he ich nicht: Warum wer­den Geset­ze entworfen/beraten/beschlossen, die kein­er will? Gegen Kinder­pornos vorge­hen, klar, das kommt gut an, vor allem in einem Wahl­jahr. Aber wieso dann nicht richtig [18]? Wer hat ein Inter­esse an einem Gesetz wie diesem? Gibt es etwa eine Inter­net-Aus­druck­er-Lob­by?