Berlinale 2021, erste Runde

Eine Art Rank­ing. Petite Maman (Céline Sci­amma, FR 2021) Wet­tbe­werb­Trauer- und Fam­i­lien­ar­beit eines jun­gen Mäd­chens, deren Groß­mut­ter stirbt; ver­schiedene Motive der Fan­tastik (Meta­mor­phose, Dop­pel­gän­gerin, Mis­chung von Zeit­ebe­nen) wer­den hier durch die Imag­i­na­tion des Mäd­chens motiviert, das der Kind­heit der eige­nen Mut­ter auf der Spur ist. Stärk­er als an ihre let­zten Filme Bande de filles und Por­trait …

Bilanz 2020

Ein misslich­es Jahr war das, in viel­er­lei Hin­sicht, geprägt natür­lich in erster Lin­ie von Pan­demie, Panik & Kon­tak­tbeschränkun­gen. So reichen die pos­i­tiv­en Erin­nerun­gen vor allem zurück zum Anfang des Jahres, als ich zunächst mit großem Eifer und bis zur Erschöp­fung am Manuskript eines kleinen Büch­leins zur filmis­chen Découpage geschrieben habe. (Es lag dann lange in …

Bilanz 2013: Liebste im Kino gesehene Filme Ältere

In der Rei­hen­folge ihrer Sich­tung durchs Jahr hin­durch: die mir lieb­sten älteren Filme, die ich im zu Ende gehen­den Jahr & im Kinosaal sehen durfte.

Im Jan­u­ar im Berlin­er Arse­nal den wun­der­bar komis­chen U samogo sinego morya (By the Bluest of Seas, Boris Bar­net, SU 1936);

im Rah­men der dem japanis­chen Regis­seur Keisuke Kinoshi­ta gewid­me­ten Forum-Mini-Retror­spek­tive während …

Euro 2012

Nationalstolz

Aus aktuellem Anlass:
Die wohlfeil­ste Art des Stolzes hinge­gen ist der Nation­al­stolz. Denn er ver­rät in dem damit Behafteten den Man­gel an indi­vidu­ellen Eigen­schaften, auf die er stolz sein kön­nte, indem er son­st nicht zu dem greifen würde, was er mit so vie­len Mil­lio­nen teilt. Wer bedeu­tende per­sön­liche Vorzüge besitzt, wird vielmehr die Fehler sein­er eige­nen …