Berlinale 2021, erste Runde

Eine Art Rank­ing. Petite Maman (Céline Sci­amma, FR 2021) Wet­tbe­werb­Trauer- und Fam­i­lien­ar­beit eines jun­gen Mäd­chens, deren Groß­mut­ter stirbt; ver­schiedene Motive der Fan­tastik (Meta­mor­phose, Dop­pel­gän­gerin, Mis­chung von Zeit­ebe­nen) wer­den hier durch die Imag­i­na­tion des Mäd­chens motiviert, das der Kind­heit der eige­nen Mut­ter auf der Spur ist. Stärk­er als an ihre let­zten Filme Bande de filles und Por­trait …

Berlinale 2014 — Panorama Xi you von Tsai Ming-liang

Für mich der bish­erige Höhep­unkt im Panora­ma (aber, zugegeben, viel habe ich aus dieser Sek­tion nicht gese­hen) stammt von Tsai Ming-liang und ist ein Kun­st-Film mit ganz großem K. Soll heißen: Es geht hier um ein ästhetis­ches Konzept und um einen Modus ästhetis­ch­er Erfahrung, der mit Spielfilm-Grat­i­fika­tio­nen (nar­ra­tive Span­nung, emo­tionale Ein­füh­lung etc.) nichts zu tun …

Berlinale ’11 Auftakt

Zugegeben: fühlt sich schon ein wenig blöd an, wenn in Ägypten ger­ade Großes passiert («friedliche Rev­o­lu­tion»!), und man selb­st von nichts anderem zu bericht­en hat als von dritt- oder viertk­las­si­gen Film­chen, aus denen man nach 20 Minuten frus­tri­ert fluchtar­tig raus­läuft. Meine Berli­nale begann ein biss­chen ver­spätet heute um 12.30 mit der Abhol­ung mein­er (dritt- oder …